Lesachtal

Die Gemeinde Lesachtal mit den Orten Birnbaum, Liesing, St. Lorenzen und Maria Luggau liegt, eingebettet zwischen den Lienzner Dolomiten im Norden und den Karnischen Alpen im Süden, im südwestlichsten Teil Kärntens, an der Grenze zu Italien und Osttirol.

Im Gemeindewappen sind die vier, damals selbstständigen Gemeinden (bis 1972), als entwurzelte Fichtenbäume dargestellt. Als Bäume deshalb, da „Lesach“ aus dem slawischen Sprachgebrauch hergeleitet wird und übersetzt „Wald“ bedeutet. Lesachtal heißt also Waldtal!

Das Lesachtal hat ca. 1434 Einwohner und eine Fläche von 190,62 km².

Die Forstwirtschaft spielt schon seit Jahrhunderten eine große Rolle. Das Holz der Haselfichte wurde oft als Klangholz für den Geigenbau verwendet. Der Lesachatler Geigenbauer heiß Johann Lexer. Er lebte von 1904 – 1980 und war Kapellmeister, Geigenbauer, Komponist und Ehrenbürger der damaligen Gemeinde Liesing/Lesachtal. Viel von dem Holz wurde und wird heute noch nach Italien verkauft. Speziell die venezianischen Gondeln werden aus dem Holz aus dem Lesachtal gefertigt.

Die unberührte Natur, die terrassenförmige Landschaft, die Ruhe und Idylle – sie geben dem Tal seinen unverwechselbaren Charakter. Das Lesachtal wurde als „Europas naturbelassenste und umweltfreundlichste Tal“ und von internationalen Naturfreunden zur Landschaft des Jahres ausgezeichnet.

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